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Verstärkten Membranen

Bei Membranen handelt es sich um flexible und hermetisch abdichtende Scheidewände, die zwei Kammern mit unterschiedlichen Volumen und Druck trennen.
Die besondere Eigenschaft einer Membrane liegt darin, dass sie normalerweise um den Befestigungspunkt und in beiden Richtungen biegefähig ist. Die axiale Bewegung wird durch den Druckunterschied der beiden Trennkammern oder mittels mechanischer Antriebe wie Kipphebel, Federn oder Hebelsysteme gegeben.
Der Hubweg, die mechanische Festigkeit gegenüber Druck und pulsierenden Bewegungen, die chemische Beständigkeit gegenüber Flüssigkeiten hängen jeweils von der Form, vom Typ der Textileinlage, mit dem die Membrane versehen ist, und von der verwendeten Elastomer- bzw. Verkleidungsart ab.



EIGENSCHAFTEN UND VORTEILE DER MEMBRANEN
Der Einsatz von Membranen im Vergleich zum gleichen Antrieb unter Einsatz eines Kolbens mit radialem Dichtring (O-Ringe) (Abb. 1) bietet folgende Vorteile:
- perfekte hermetische Abdichtung
- einfache Montage
- geringfügige Arbeitstoleranzen und Oberflächenbehandlung
- keine Gleit- und Anlaufreibung
- minimale Hysterese und hohe Sensibilität
- keinerlei Schmiererfordernis.

Die textilverstärkten Membranen ersetzen vorteilhaft die reinen Gummimembranen und bieten:
- höheren Widerstand gegen Druck und mechanische Beanspruchungen
- sichere Abdichtung, vor allem bei Betrieb mit flüssigen Schadstoffen
- geringe elastische Dehnung

Cervellati produziert überwiegend folgende verstärkte Membrantypen:
- Membranen aus gummiertem Gewebe
- Gummimembranen mit Verstärkung durch Textileinlage



ABB.1 Vergleich eines Antriebs mit Membrane und einem mit Kolben mit Radial- und Streifdichtring


 
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